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Wettbewerb A 42_Parkautobahn Ohrenparks
mit vorgeschalteten Werkstattverfahren
Arbeitsgemeinschaft Parkautobahn A 42
Auslober:
Arbeitsgemeinschaft Parkautobahn A 42
Arbeitsgemeinschaft:
KLA milano_duisburg
Raymundo Sesma (künstlerische Begleitung)
Planungszeit:
2008
Entwurf:
Andreas Kipar /
KLA milano_duisburg
Mitarbeiter:
Davide Bertin, Melanie Müller, Susanne Günther, Laura Pigozzi, Piera Chiuppani, Giuseppe Anastasi, Nina Schnetzer
2. Platz
Die Autobahn A42/ Emscher Schnellweg stellt einen der funktional wichtigsten Verkehrswege des Ruhrgebiets dar. Mit der Gestaltung der A 42 zur Parkauto-bahn besteht die Chance, über die rein verkehrliche Funktion hinaus ein regio-nales Kulturelement zu entwickeln, das die angrenzenden Städte für den Auto-fahrer wahrnehmbar miteinander verbindet.
5 Medaillen I Die Idee.
Der Entwurf sieht eine (Neu)interpretation insbesonrereder Autobahnkreuze vor.
Abgeleitet von der Funktion des Ohres werden an diesen Orten – analog zu dem menschlichen Ohr - Informationen, Wahr-nehmungen und Sinneseindrücke gebündelt und neu interpretiert.
Mit dem Entwurf A 42 I 5 Ohrenparks I 5 Parktore erhält die Park-autobahn fünf Medaillen an den fünf großen Knoten-punkten. Die A 42 wird als Galerie verstanden – eine große urbane Bühne, die Raum für verschiedenste Darstellung-en und Inszenierungen bietet.
Die Gestaltung der Ohrenparks wird durch den Autofahrer als Maßstab für die Wahrnehmung geprägt. Der Fokus des Projektes liegt auf der Geschwindigkeit des sich bewegenden Betrachters, der möglichen Wahrnehmung durch den fahrenden Verkehr.
Die Umsetzung.
Die Flächen werden inszeniert und zu ein-zigartigen und wiedererkennbaren Orten umgestaltet. Hierbei werden sowohl die Materialwahl als auch Formen, Strukturen und Farben einfach und ablesbar bleiben. Die Parks müssen in nur wenigen Sekun-den als solche erkannt und verstanden werden.
Die Integration von Bestandselementen und die Verwendung ortstypischer, robus-ter Materialien, wie Asphalt und Reflek-torstreifen stellen einen wichtigen und zentralen Entwurfsaspekt dar. Die Parks erscheinen so nicht als randliche „Gar-nierung“, sondern als integrierter Bestandteil der Autobahn selbst.
Die Individualität der einzelnen Ohrenparks entsteht durch die Unver-wechselbarkeit der bemalten Brücken. Im Zusammenspiel mit möglichen Skulpturen, die von lokalen Künstlern gestaltet werden können, wird auf diese Weise wird das Alltagsobjekt „Straße“ zum Kunstwerk umgeformt.
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