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Besucher - Informationszentrum Grube Messel
Wiesbaden—2006
Auslober:
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden
Größe:
ca.
3,2ha
Design:
2006
Mit:
Kister Scheithauer Gross, Köln
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten
Mitarbeiter:
Sven Herrmann, Clas Scheele
Die Grube Messel liegt als eigenständige Form in einem geordneten Raster aus Wegeverbindungen. Die Berührungspunkte zwischen Grubenrand und Wegeraster verorten die Grube und schaffen eine spannende Dialektik. Mittels Ihrer Inszenierung sind diese Ankerpunkte anfänglich visuell über die gesamte Grube erfahrbar. Aufgrund fortschreitender Sukkzession werden die visuellen Verbindungen jedoch zukünftig unterbrochen, die Punkte bleiben gleichwohl als Anlaufpunkte eines Rundwanderweges erhalten. Auf diesem Weg wird die Dimension der Grube weiterhin auf ein erfahrbares Maß herunter gebrochen. Eine weitere Maßnahme, die Erlebbarkeit der Topographie der Grube zu erhalten, ist der Transekt – eine aus dem Landschaftsraster abgeleitete imaginäre Linie, in der die Sukkzession aufgehalten wird. Zudem schafft diese Linie eine Manifestierung des Bezugs von Besucherzentrum zur Grube. Sie durchläuft das gesamte Plangebiet und ist Teil einer übergeordneten, gliedernden Ebene.
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