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Wettbewerb für die Neugestaltung des Ottoplatzes und des Messeplatzes am Bahnhof Köln Messe/Deutz
Köln—2005
Auslober:
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Größe:
23 ha
Design:
2005
Mit:
Atelier Podrecca Wien (AT)
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten
Mitarbeiter:
Gianluca Lugli, Clas Scheele
Ziel des Wettbewerbs ist es daher, den Ottoplatz als einen ansprechenden Bahnhofsvorplatz zu gestalten
sowie eine städtebauliche Verbindung zum Messeplatz zu schaffen, welcher künftig das Entrée des
Haupteingangs zur Messe darstellt. Besonderes Augenmerk ist auf eine phasenweise Entwicklung des
Gebietes zu legen.
Das Gestaltungskonzept reagiert auf die diffuse städtebauliche Situation und die zeitlichen
Vorgaben mit klaren zonierenden Elementen. Die ersten Maßnahmen behandeln den Messeplatz, der durch temporäre
Nutzungen in den einzelnen Abschnitten einen klaren zentralen Eingangsbereich erhält. In den folgenden Phasen
werden die Infrastrukturtrassen mit Alleen räumlich im Stadtbild integriert. Der Ottoplatz wird mit einer großzügigen
Stufenanlage und begrünten Wanden zu einem großzügigen Entrée des Deutzer Bahnhofs ausgebaut.
Im Fokus der Planungsschritte steht eine räumliche Verbindung zwischen den Platzflächen. Diese wird im Zeitablauf
als zentrales architektonisches Element früh ausgebaut. Unterhalb des Bahnhofs wird eine breite hallenartige Situation
geschaffen, welches mittels verschiedener Elemente mit den Platzflächen verzahnt ist. Das Thema Wasser wird auf den beiden
Platzflächen inszeniert und trifft sich in einer Wasserlaufähnlichen Situation. Mit der Art und Auswahl des Bodenbelags,
welcher als verzahnendes Muster ausgeprägt wird erhält die Situation einen weitläufigen und harmonischen Charakter. |
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