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Wettbewerb Natur und Kultur
Concorso natura cultura Funes
Villnöß—2005
Auslober:
Santa Maddalena – Funes
Größe:
5,5 ha
Design:
2005
Mit:
HHS Planer + Architekten
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten
Mitarbeiter:
Amalia Rusconi Clerici, Camilla Mancini
Tektonisches Ereignis
Das Naturparkhaus wird an den Villnößer Bach herangerückt und so in ein dramatisches Verhältnis zur Topografie des Grundstücks gesetzt.
Die Erhebungen des Hauses und der beiden Plateaus werden als tektonische Ereignisse verstanden, die in ihrer Präzision im Kontrast
zur umgebenden Landschaft stehen und auf diese Weise in einen Dialog zur Geologie und Geomorphologie der Dolomiten treten.
Die drei Nutzungsbereiche werden in einem Baukörper zusammengefasst. Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen ermöglichen
Kommunikation und wechselseitige Nutzung und bieten die Voraussetzung für das Entstehen eines lebendigen Zentrums.
Der ausladende Ausstellungstrakt sorgt für erkennbare Signifikanz, setzt eine einladende Geste zum Besucherparkplatz und der neuen
Brücke und verdeutlicht den öffentlichen Charakter des Hauses. Die einzelnen Nutzungsbereiche bleiben identifizierbar.
Der gleichermaßen kompakte wie durchlässige Baukörper ermöglicht die Verschränkung von Innen- und Außenraum.
— www.hhs-architekten.de
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