Eingeladener Workshop Rahmen-/Gestaltungskonzept Herten-Süd/ Recklinghausen Hochlarmark
Herten2001

Auslober:
Stadt Herten, Stadt Recklinghausen


Design:
05-12.05.2001

Entwurf:
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten

Mitarbeiter:
Steffen Lehmann, Silvia Beretta, Giovanni Busolini, Pamela Münch, Pierluigi Marchesini Viola, Laura Rolshoven, Britta Schmidt

2. Preis


Die Städte Herten und Recklinghausen wollen die trennenden Wirkungen von Autobahn, Emscher und Industrie (-brachen) überwinden und gemeinsam an der wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Belebung des derzeitigen „weißen Flecken „ zwischen den Städten arbeiten. „Auf Grund des Leitmotivs „Zurück in die Zukunft“ konnte der Entstehungsprozess der Planungsidee durch die Einbindung in ein übergeordnetes Leitsystem mit drei unterschiedlichen Systemen (Höhenblitz (Wiedergabe des Ewald-Hannibal-Sprunges) / Spina centrale/gärtnerische Ressourcen) deutlich nachvollzogen werden. Die Gestaltung der Halde Hoheward mit einem „Haldenblitz“ aus großen schräg angeordneten Gabionenkeilen bewirkt eine Überhöhung des Haldenkörpers und damit eine Stärkung der Fernwirkung. Diese Wirkung wird durch die mit Bergmaterialen gefüllten und somit tagsüber dunklen, nachts weithin sichtbar rot angestrahlten Wände, noch verstärkt, wodurch die Individualität des Haldenkörpers hervortritt. Mit der Spina centrale, die intensive Frreizeitnutzungen und Events ermöglicht, wird vor allem im Südosten des Planungsgebietes ein deutlicher Gestaltungsschwerpunkt gesetzt. Die Raumachse als Aktionsband in der Haldenschlucht bietet viele Planungsansätze. Sowohl der Ansatz der temporären Aneignung als auch die Einbeziehung der vorhandenen Strukturen z.B. der Gleise bieten“. (Auszug aus dem Preisgericht)