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IGS 2013 Hamburg Wilhelmsburg
Hamburg—2005
Auslober: Stadt Hamburg
Größe:
127 ha
Design:
2005
Mit:
Hakki Akyo Architekt, Hamburg
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten / LAND srl
Mitarbeiter:
Norbert Amberg, Davide Bertin, Prisco Ferrara, Gianluca Lugli, Maurizio Mucciola, Clas Scheele, Elisa Serra
5. Preis
„Stream park“
Der Entwurf entwickelt sich aus den Spuren der Zeit, sie sind das Gedächtnis des Ortes und der Landschaft.
Die Wilhelmsburger Elbinsel ist ein Beispiel anthropogener wie auch natürlicher Überformungen im Zusammenspiel von Natur und Kultur.
Das Urstromtal der Elbe mit seinen „Inseln der Insel“ hat in den letzten Jahrhunderten kontinuierlich die Landschaft geformt.
Der Mensch und seine Geschichte haben sie kultiviert.
1962 ist ein Naturereignis, das die Elbinsel erneut formiert: Die Sturmflut „Vicinette“ hinterlässt ihre Spuren.
2013 ist mit der IGS einer neuer „Orkan“ angesagt, mit Kreativität sollen Barrieren überwunden, Brücken gebaut und ein innovativer
Zeitensprung inszeniert werden. Wilhelmsburg ist als Scharnier zwischen dem industriell geprägten Westen und dem landwirtschaftlich
geprägten Osten der Elbinsel ein Ort besonderer Art. Hier können sich die Antipoden Natur/Kultur, die sich in den letzten Jahrhunderten
in entgegengesetzten Richtungen entwickelt haben, erneut entspannen und positive, nachhaltige Impulse freisetzen.
Dabei spielt die Wiederentdeckung der Vielfalt und der geschichtlichen Facettierung die sich hinter dem „Horizont“ verbirgt eine entscheidende Rolle.
— www.gartenschau2013.hamburg.de
— www.competitionline.de
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