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Konzeptioneller
Stadtteilplan Leipziger Westen
Leipzig—2002/2003
Auslober:
Stadt Leipzig
Größe:
465 ha
Design:
2002-2003
Mit:
FachGesellschaft für Umwelt- und Stadtplanung GbR (fagus)/
Dr. Gabriele Seelemann, Prof. Ulrich Coorsmeier
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten
Mitarbeiter:
Steffen Lehmann, Silvia Beretta,
Prisco Ferrara, Laura Rolshoven,
Amalia Rusconi Clerici, Nina Schulz
Leipzig AufBruch West
Der Leipziger Westen ist geprägt durch ein dichtes, heterogenes
Stadtbild, das aufgrund einer schrumpfenden Einwohnerzahl
zunehmend große Leerstände aufweist. Um dem Bild
der „perforierten“ Stadt entgegenzuwirken, das
entsteht, wenn sich Leerstände zufällig und beliebig
ausbreiten, wurde hier die Entwicklung großräumiger
Freiflächen propagiert: Durch gezielte Steuerung von
Abriss und Neubau soll das Bild der kompakten Stadt mit großmaßstäblichen
Freiräumen gefördert werden.
Temporäre Zwischennutzungen und Inszenierungen des Abrisses
begleiten den Prozess. Solche „Zwischennutzungen“
können land- und forstwirtschaftlicher Natur sein, aber
auch Raum für Sport, Freizeit und Events bieten.
Unter dem Arbeitstitel „AufBruch West“ wurde ein
Leitbild für den Leipziger Westen entwickelt, das eine
von Nord nach Süd durchgehende Freiraumfuge vorsieht,
die durch Querverbindungen mit den anliegenden Quartieren
vernetzt wird und Entwicklungspotential für neues Leben
birgt.
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