Workshop Regio Grün-Boulevard Rhein Regionale 2010
Leverkusen2004


Auslober:
Regio Köln/Bonn


Design:
9-11.03.2004

Entwurf:
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten

Mitarbeiter:
Camilla Mancini


Mit der Werkstatt Boulevard Rhein soll der Faden des BDLA Workshops wieder aufgenommen und thematischen Vorgaben des Konzeptes Masterplan: grün für den Teilraum Rhein auf einer konkreteren Maßstabsebene formuliert werden. Die räumliche Konzentration auf den Rhein, den Fluss, das überregional und international bekannte „Markenzeichen“ soll dazu beitragen, den Prozess, die Bewegung eben den Fluss als Metapher für die gesamte Region zu thematisieren. Der Schauplatz Rheinboulevard erstreckt sich in Nord-Süd Ausdehnung von der Mündung der Wupper in die Dhünn bei Leverkusen bis Bad Honnef / Königswinter / Ahrmündung. Es entstehen Handlungsfelder des Themas „Boulevard Rhein“ sowohl in der Region als auch sehr konkret an den Ufern des Stroms. Das Schwingen des Mäanders führt vom Fluss fort in die Region und wieder zurück. Damit ist der Rhein eher ein verbindendes als ein trennendes Element. Der Fluss bewegt sich. Er durchläuft einen Wahrnehmungsraum, fängt Schwingungen von außen auf und hält den Raum für das grüne Netz „Natur“ bereit. Der grüne Ring um Köln kann die Qualitäten des Rheins in das Hinterland schaufeln. Die Qualitäten werden vervielfacht. Die Bänder setzen sich aus extrem unterschiedlichen Wahrnehmungseinheiten zusammen und bilden so spannungsreiche Kontraste, die das Alleinstellungsmerkmal des Rheinabschnitts von Bonn bis Leverkusen ausmachen. Die unmittelbare Uferzone korrespondiert in ganz spezifischer Weise mit der Wahrnehmungseinheit der Bandstruktur. Das bandartige Raumgerüst, differenziert nach wahrnehmbaren Charakteren, bildet die Ausgangsbasis für Konkretisierungen: bestimme Raumeigenschaften werden intensiviert, Zugänglichkeiten ermöglicht, Dependancen werden in den öffentlichen Uferraum integriert und stimulieren die Auseinandersetzung mit der Region.