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Städtebauliche
Entwurfswerkstatt Tannenstraße
Düsseldorf-Derendorf—2002
Auslober:
Projektgesellschaft Tannenstraße mbH in Kooperation
mit der Landeshauptstadt Düsseldorf
Größe:
16 ha
Design:
09-15.05.2002
Mit:
mecanoo – Henk Doell, Delft
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten
Mitarbeiter:
Steffen Lehmann, Julia Boley,
Laura Rolshoven
Die 37 ha große Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs
in Düsseldorf- Derendorf wird von der Deutschen Bahn
AG nicht mehr für betriebliche Zwecke genutzt. Bis auf
einen schmalen Streifen mit nach wie vor notwendigen ICE-
und S-Bahngleisen steht das Gelände somit für eine
städtebauliche Neustrukturierung zur Verfügung.
Ein Park neuen Typs schließt den Grüngürtel
um die Düsseldorfer Kernstadt und verbindet die Stadtteile
miteinander. Vom Lärm der Bahn und übergeordneten
Straßen ist er durch sein urbanes Gerüst geschützt.
Der lineare Park wird von Bebauung umrahmt. Aktivitätsteppiche
sind eingebettet in einem offenen Landschaftsraum und bieten
den Bürgern vielfältige Angebote. Die Maßstäbe
der Bebauung orientieren sich in der Masse und Höhe an
ihrem jeweiligen Umfeld. Ein schlankes Hochhaus markiert den
Stadtraum von der City zum neuen Park. „Geschickt wird
durch die städtebauliche Gesamtstruktur ein innerer Park
als urbaner Stadtpark geschaffen. Die neue Art eines Aktivitätenparks
führt zu hohen Aufenthalts- und Erholungsqualitäten
für alle Nachbarn. Die Bahnzugeordnete Bebauung in einer
verdichteten „Bandstruktur“ ist Teil der Gesamtkonzeption
und verbindet geschickt die Verdichtungspunkte rund um die
aktiven S-Bahnstationen. Der innere städtische Boulevard
soll als idealisierte Verlängerung der Worringer Straße
fungieren und die Erschließung sicherstellen. Sowohl
Wohnen als auch Arbeiten wird beidseits des Boulevards vorgeschlagen.
Einige Wohngebäude erhalten damit zwei öffentliche:
den stark frequentierten Park mit vielfältigen Aktivzonen
und den städtischen Boulevard mit Erschließungsfunktion
für das Gesamtgebiet“. (Empfehlungskommission)
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