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Ideen
- und Realisierungswettbewerb Döppersberg / Wuppertal
Wuppertal—2004
Commissioner:
Stadt Wuppertal
Größe:
13 ha
Design: 2004
Mit:
aiB Architekten, Duisburg
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten
Mitarbeiter:
Arne Burghardt, Steffen Lehmann
Der Döppersberg in Wuppertal umfasst ein Gebiet von 15
ha in zentraler Lage im Stadtteil Elberfeld. geprägt
durch den Hauptbahnhof und zahlreiche hochbelastete Straßen
und Verkehrsflächen befindet sich das Areal im „Niemandsland“
zwischen den Wohngebieten der Elberfelder Südstadt und
der Innenstadt.
Der Entwurf geht direkt von der neu zu schaffenden topographischen
Gestalt des Döppersberg aus. Über die Analogie „Fels“
und Terrasse werden städtebauliche „Werkzeuge“
entwickelt, die auf Basis der Neuorganisation des Verkehrs
die räumliche Neuordnung übernehmen.
Die Materialbehandlung des Natursteins, mit dem die Fassade
und der neue repräsentative Vorplatz des Bahnhofs verkleidet
sind, bildet eine architektonische Entsprechung zum tatsächlichen
anstehenden Felsgrund und interpretiert so den „genius
loci“ neu.
In Mitten entstehen durch die Terrassierung wertvolle, begrünte
Freiräume. Auf den Baufeldern werden um die Gebäude
herum „Senkgärten“ angelegt. Die Bepflanzung
der Senkgärten schafft mit Bambus, Japanischer Kirsche
und kanadischer Ahorn eine Atmosphäre intimer und gleichzeitig
übersichtlich gestalteter „Stadtgärten“.
Sie steht damit im Gegensatz zum repräsentativen Charakter
des Bahnhofvorplatzes.
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