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Neubau Kinder- und Rehaklinik Bergmannsheil, Gelsenkirchen-Buer
Stadt-Jahr
Gelsenkirchen – 2005/2006
Auftraggeber:
TEAM Baumanagement, Hürth
Planungszeit:
2005-2006
Bauzeit:
Bauzeit 2006-2007
Mitarbeiter:
Clas Scheele, Derk Nünninghoff
Gesamtfläche: 18.500m²
Baukosten:
720.000 Euro
Die Anlage des Klinikums Bergmannsheil in Gelsenkirchen-Buer liegt innerhalb des Buerschen Grüngürtels und direkt angrenzend an die historische Parkanlage des Schlosses Berge mit Berger See. Die alte Parkanlage des Klinikums, welche den Charakter des Schlossparks fortsetzt und durch großflächige Waldbereiche bestimmt wurde, wird nun durch den Neubau einer Kinder- und einer Rehaklinik enorm beschnitten. Die neuen Freiräume sollen daher als moderne Interpretation des Parks ausgebildet werden und dennoch alle notwendigen Funktionen integrieren.
Die neue Parkanlage lässt sich daher in drei grundlegende Areale (Haupteingang, Kinderspiel, Zufahrt) unterteilen. Die Haupteingänge der neuen Klinik-Gebäude werden durch einen großzügigen Vorplatz erreicht, der durch klare geometrische Formen geprägt wird. Diese werden durch Gräserfelder unterstrichen, welche auf dem Platz eine ganz eigene Atmosphäre der Waldlichtung erzeugen. Wie selbstverständlich brechen die Solitärbäume diese Geometrik auf und schaffen über ihre Kronen eine eigene lockere Schicht.
Angrenzend an die Rehaklinik wird ein großer Spielbereich gestaltet, der durch alte integrierte Solitärbäume und bepflanzte Hügel gegliedert wird. Hiermit wird es ermöglicht, verschiedenen Altersstufen eigene Rückzugsräume zu geben.
Die Zufahrt wird mit den anzugliedernden Stellplätzen in den Wald integriert. Versetzte Rhododendren und neue Gehölze schaffen einen blühenden Waldsaum, welcher die Zufahrt begleitet. Die Einfahrt wird durch eine freigestellte, erhabene Buche gekennzeichnet.
Die gesamte Anlage wird auch weiterhin durch den Waldartigen Baumbestand begrenzt. Dieser Gehölzsaum wird durch Neuanpflanzungen und Pflegemaßnahmen mit gestuftem Waldrand ausgebildet, so dass ein dichter grüner Rahmen entsteht.
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