Parkentwicklungskonzept Stadtgarten Essen
Essen
2003

Auftraggeber:
Stadt Essen


Planungszeit:
2003

Entwurf:
Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten

Mitarbeiter:
Steffen Lehmann, Laura Rolshoven,
Arne Burghardt

Gesamtfläche:
4 ha



Mit der Entscheidung der Stadt Essen, den „alten“ Saalbau zur Neuen Philharmonie umzubauen, stellte sich auch die Frage der Weiterentwicklung des Essener Stadtgartens. Als ständiger Begleiter des Saalbaus vereint der Stadtgarten seit jeher kulturelle Nutzung mit Erholungs- und Freizeitfunktionen. Seine historische Bedeutung als „Grüne Lunge“ der Stadt Essen und öffentlicher Bürgerpark, als „Erholungs- und Zierstätte erster Ordnung“ war über Jahre reduzierter Pflege in Vergessenheit geraten. Nun entstand der Anlass, über die Weiterentwicklung dieses wichtigen Essener Stadtgrüns neu nachzudenken.
Gemeinsam mit der Stadt Essen und den Anliegern des Stadtgartens, darunter weltweit agierende Unternehmen wie RWE, Hochtief oder Ferrostaal/MAN, wurden Vorschläge und Ideen gesammelt und im November 2002 schließlich im sogenannten „Entwicklungskonzept Stadtgarten Essen“ verankert.
Dieses Entwicklungskonzept gilt als Leitfaden für die vielen Einzelmaßnahmen, die – mit Rücksicht auf eine sichere Finanzierung und eine langfristig solide Entwicklung - abschnittsweise, gebündelt in 6 Maßnahmen-Paketen, realisiert werden sollen.
Der Stadtgarten soll als repräsentativer und zukunftsfähiger Stadtpark für seine Bürger, Nutzer und Anlieger langfristig gesichert werden. Ein erster Baustein wurde hierfür mit der Neugestaltung der Außenanlagen der Philharmonie Essen und der Realisierung der im unmittelbaren Umfeld der Philharmonie liegenden Stadtgartenbereiche gelegt.

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