KölnerDomGärten
Köln - 2008


Auftraggeber:
KölnerDomGärten GmbH & Co. KG

Planungszeit:
2005 – 2008

Entwurf:
Andreas Kipar,
Gebäudearchitektur: planteam, Darmstadt

Mitarbeiter:
Clas Scheele, Stephan Kulle, Norbert Amberg


Im Zuge der städtebaulichen Planung der Grüntangente Süd als Verlängerung des inneren Grüngürtels ergibt sich für das Quartier eine klare Ost-West-Ausrichtung, die die Vernetzung Zwischen den vorhan-denen, westlich liegenden Grünflächen und dem Rhein fördert. Hier werden Qua-litäten und räumliche Überlegungen der ursprünglichen Schumacherschen Pla-nung für den Grüngürtel als komplexes urbanes Raumgefüge aufgegriffen und neu interpretiert.

Öffentliche Freiräume werden im Wesent-lichen durch hochwertige Gestaltung der Plätze als Aufenthaltsbereiche im Umfeld der Gewerbebebauung und die Verkehrs-beruhigung der Alteburger Straße ge-schaffen. Nahe der Schönhauser Straße entsteht ein Quartiersplatz mit urbanen Qualitäten.

Die in West-/Ost- Richtung verlaufenden Grünräume sind integraler Bestandteil der Grüntangente. Westlich der Altebur-ger Straße wird der Grünraum aufgewei-tet. Vegetationsarchitektur gibt den einzelnen Flächen Dimension und Tiefe. Auf diesem Weg entstehen vielfältige Grünräume die Aufenthalt, Aktion, Spiel und Sport dienen.

Halböffentliche Räume sind als Aufenthaltsräume und Wegeverbindungen lediglich einem begrenzten Nutzerkreis innerhalb des Quartiers vorbehalten. Neben der Schaffung von Wegen und kleineren Plätzen, die durchgängig mit einfachen, aber hochwertigen Materialien ausgestattet werden, spielt in diesen Be-reichen das Thema „Wasser“ eine zen-trale Rolle. Angedacht ist ein auf das Quartier bezogenes, integriertes Regen-wassermanagement, das anfallendes Regenwasser nutzt und in die Gestaltung einbezieht.

Private Freiflächen werden unmittelbar den jeweiligen Wohneinheiten zugeordnet und durch geeignete Elemente von den übrigen Freiflächen getrennt. Terrassen und Gartenbereiche bieten somit auch private Rückzugsmöglichkeiten, die für die Bewohner Orte der Ruhe im städti-schen Gefüge darstellen und auf diesem Weg großes atmosphärisches Potenzial für das gesamte Quartier entwickeln.