Philharmonie Saalbau Essen
Essen
2001/2005

Auftraggeber:
Wayss & Freytag AG


Wettbewerb:
2001

Bauzeit:
2002-2004

Mit:
Arch. Busmann+Haberer,
Köln

Andreas Kipar / kiparlandschaftsarchitekten

Mitarbeiter:
Steffen Lehmann,
Laura Rolshoven,
Sebastian Spittka

Gesamtfläche:
12.000 qm, Vorplatz 4.000 qm


Baukosten:
1,5 Mio. Euro

Ausführendes Unternehmen für Außenanlagen:
Fa Leonhards GaLa-Bau

Link:
— www.essen.de
— www.landsrl.com



Die Neugestaltung der Außenanlagen der Philharmonie Essen und der Realisierung der im unmittelbaren Umfeld der Philharmonie liegenden Stadtgartenbereiche sind die ersten Bausteine für die Entwicklung eines Stadtgartens zum repräsentativen und zukunftsfähigen Stadtpark. Vor allem durch die Auslichtung des Baum- und Strauchbestandes wurden vielseitige Sichtbeziehungen zwischen der Philharmonie und dem angrenzenden Stadtgarten hergestellt. Durch diese Transparenz und die fließenden Strukturen der neu gepflanzten Buchs-„Wolke“ mit der vorgelagerten Staudenpflanzung verschmelzen die neuen Anlagen mit dem historischen Stadtgarten und binden die Philharmonie ein. Das Grundgerüst der Wege- und Terrassenflächen wurde weitestgehend erhalten, teilweise ergänzt und überformt. Der komplett neu gestaltete Vorplatz an der Huyssenallee bildet nun mit seiner ruhigen Pflasterfläche eine offene Plattform für kulturelles Leben und einen städtischen Auftritt zur Huyssenallee. Der neue Eingang an der Nordseite des Gebäudes stellt die Verbindung zum Aalto-Theater her. Der Nordweg wurde zu einer Vorfahrt mit Wendebereich ausgebaut. Das „Musikforum“ am neu entstandenen RWE-Pavillon ist nun über eine großzügige Treppenanlage direkt mit dem Stadtgarten verbunden. Die Restaurantterrasse erhält mit der Platzfläche aus Wassergebundener Decke und dem Blätterdach der Japanischen Zierkirschen einen - fast privaten - „Garten-Charakter“. Von hier hat man jetzt einen wunderbaren Blick in den Stadtgarten, vor allem auf den Stadtgartenteich mit Fontäne.