Die Neugestaltung der Außenanlagen der Philharmonie
Essen und der Realisierung der im unmittelbaren Umfeld der
Philharmonie liegenden Stadtgartenbereiche sind die ersten
Bausteine für die Entwicklung eines Stadtgartens zum
repräsentativen und zukunftsfähigen Stadtpark. Vor
allem durch die Auslichtung des Baum- und Strauchbestandes
wurden vielseitige Sichtbeziehungen zwischen der Philharmonie
und dem angrenzenden Stadtgarten hergestellt. Durch diese
Transparenz und die fließenden Strukturen der neu gepflanzten
Buchs-„Wolke“ mit der vorgelagerten Staudenpflanzung
verschmelzen die neuen Anlagen mit dem historischen Stadtgarten
und binden die Philharmonie ein. Das Grundgerüst der
Wege- und Terrassenflächen wurde weitestgehend erhalten,
teilweise ergänzt und überformt. Der komplett neu
gestaltete Vorplatz an der Huyssenallee bildet nun mit seiner
ruhigen Pflasterfläche eine offene Plattform für
kulturelles Leben und einen städtischen Auftritt zur
Huyssenallee. Der neue Eingang an der Nordseite des Gebäudes
stellt die Verbindung zum Aalto-Theater her. Der Nordweg wurde
zu einer Vorfahrt mit Wendebereich ausgebaut. Das „Musikforum“
am neu entstandenen RWE-Pavillon ist nun über eine großzügige
Treppenanlage direkt mit dem Stadtgarten verbunden. Die Restaurantterrasse
erhält mit der Platzfläche aus Wassergebundener
Decke und dem Blätterdach der Japanischen Zierkirschen
einen - fast privaten - „Garten-Charakter“. Von
hier hat man jetzt einen wunderbaren Blick in den Stadtgarten,
vor allem auf den Stadtgartenteich mit Fontäne.